Vanille

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Versunkener Rhabarberkuchen – ein einfacher Kuchenklassiker

Frühling! Freude! Frisches Obst! Rhabarber! Erdbeeren! Spargel! Sonne! Blumen! Bienchen! Eis! Barfuß laufen! Birkis! Blüten schnuppern! Genießen… Ich bin ein wahrer Frühlingsfan!

Versunkener Rhabarberkuchen ist ein wirklicher Kuchenklassiker und gehört in der Saison der sauren Stangen auf jeden Kuchentisch. Schwuppdiwupp zubereitet, unglaublich lecker und schneller verputzt, als ihr Rhi-Rha-Rhabarber singen könnt. Rhabarber an dich geht mein heutiger Applaus, denn du machst aus jedem Kuchen, jeder Tarte und jedem Crumble eines der weltfruchtigsten, sauersten und saftigsten Backwunder. Ein Hoch auf dich und deine traumhafte Farbe und auf deinen einzigartigen Geschmack.

Jahr um Jahr fische ich mein Rezept für diesen wunderbaren Kuchenklassiker aus meiner Rezeptkladde, rühre fix die wenigen Zutaten zusammen und zack verschwindet die Backform im Ofen. Kurze Zeit später versüßt der frische Kuchenduft meine Wohnung und es ist um mich geschehen – Augen zu, Mund auf, Freunde einladen und genießen <3. Mit diesem zuckersüßen und zugleich sauren Backwunder holt Ihr euch den Frühling in die Wohnung. Übrigens, der Kuchen eignet sich auch sehr gut als “Glücklichmacher” und “In-den-Tag-Starter”- bestrichen mit frischem Rhabarberkompott – ein wahres Träumchen.

Während es zwischen den Zähnen schön knuspert (ich habe den Kuchen mit grob gehackten gebrannten Mandeln verfeinert) und sich auf der Zunge der säuerliche Geschmack ausbreitet, bitte die Augen schließen und vom nächsten Frühlingstag träumen – holt die Picknickdecken raus und ab an die frische Luft!

Ein kleiner Tipp noch vorweg, bevor wir uns auf das Rezept stürzen: Stellt den Kuchen zum Abkühlen nicht auf die Terrasse oder den Balkon – die Vögelchen scheinen Rhabarber und Butterkuchen genau so sehr zu lieben, wie wir… :-D Mein Liebster (der übrigens selbst immer mit zittrigen Händen kämpfen muss, wenn mal wieder ein frisches “Blogwerk” mit seinem herrlichen Duft in die Küche lockt) konnte den versunkenen Rhabarberkuchen noch rechtzeitig vor den piepsenden Gesellen retten. Keine Sorge Vögelchen, beim nächsten Mal gibt es auch wieder einen kleinen Teller mit Krümeln für euch <3.

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Cri-Cra-Crumble – endlich ist Rhabarberzeit

Ein Rezept, das die Sonne aufgehen lässt. Zumindest in meinem Herzchen. Endlich ist Rhabarberzeit. Endlich ist Zeit für süß-sauren Crumble, versunkenen Rhabarber-Butterkuchen und Rhabarberkompott. Schon seit Wochen liege ich gedanklich auf der Lauer und warte nur darauf, aus diesen farbenfrohen Stängeln die herrlichsten Schweinereien zu backen. Jetzt ist sie offiziell eingeläutet, die Rhabarberzeit und schwups-diwups ist die Form eingefettet, die Stangen geschält, die Butterstreusel geknetet und der erste Rhabarbercrumble des Jahres im Ofen.

Dieses Rezept kann ich euch ganz dolle ans Herz legen, weil dieser Crumble einfach so unglaublich gut schmeckt und ruckzuck gebacken ist – fast so schnell, wie meine Freunde und ich ihn heute vernichtet haben. Während ich den herrlichen Duft dieses köstlichen Crumbles (aufgenommen ins Nachtisch-Repertoire) einatme und mit meinem Löffel den Rhabarbersirup koste, spielen meine Gedanken schon wieder ganz verrückt – jetzt eine spritzige Rhabarbersaftschorle, oder einen versunkenen Rhabarberkuchen, oder Dampfnudeln mit Rhabarberkompott… Stellt euch auf einen Rhabarbersturm auf meinem Blog ein – es weht eine säuerliche Brise durch meine Küche – es wird rhabarberig. Jetzt aber zurück zu unserem heutigen Hauptdarsteller – verdammt köstlich, süß, sauer und rhabarberig – kurzum einfach ein “must bake”! Let’s get reeaaaadyyyy to cruuuumble.

Eines noch: Ich sage Euch allen von Herzen vielen vielen Dank fürs Mitlesen, für die vielen lieben Kommentare, für die Fotos von nachgebackenen Leckereien und Herzchen, die auf meinen Blog fliegen – <3.

Ahhhhh, es klingelt an der Tür: Der Postbote bringt mir neues Bücherglück: “Frühstücksglück” von der wunderbaren Jeanny von “Zuckerzimtundliebe”. <3

Weitere Buchempfehlungen findet Ihr in meinem Bücherschrank.

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Ziemlich feine Erdbeer-Schneckchen

Heidewitzka, diese Schnecken lassen mein Herzchen jedes Mal vor Freude hüpfen. Ich liebe, liebe, liebe die Kombination von Erdbeer, Zucker und einem Hauch Zimt. Die Prise Kardamom ist hier das i-Tüpfelchen für dieses himmlisch duftende, weiche Gebäck. Wie sieht für euch das perfekte Wochenende aus? Mein perfektes Wochenende startet mit einem ausgiebigen Frühstück. Ein Frühstück mit der ganzen Familie, bei dem auch gerne mal eine Tasse Kaffee umkippen darf oder die Marmelade neben dem Teller landet. Ein Frühstück, bei dem sich Rührei und Tomaten die Hände reichen, “muffiger” Käse meine Brötchenhälfte glücklich macht und diese zuckersüßen, roten Wunderschneckchen nur darauf warten, verputzt zu werden. Wer mich kennt weiß, Line und Frühstück gehören zusammen wie Erdbeeren und Sahne oder Sommer und Picknick – ohne geht es einfach nicht. Ich liebe die Frühstückzeit – nicht das Frühstück unter der Woche, wenn sich jeder fluchs seine Stulle schmiert und schon fast die Zahnbürste über die Zähne fliegen lässt, einen Schuh in der Hand und die Jacke am Arm – ich liebe die samstäglichen (sonntags zieht es mich und meinen Liebsten immer schon in den frühen Morgenstunden auf die umliegenden Trödelmärkt) Frühstücksstunden und ich genieße jetzt noch eine dieser ziemlich feinen Erdbeer-Schneckchen<3

Bevor wir uns allerdings die Bäuche mit diesem soften Gebäck vollstopfen können, müssen wir auf Beerensuche gehen. Der Erdbeerkuchenhunger wird von Tag zu Tag immer größer, aber ich bin ein absoluter Gegner der spanischen “Chemie-Zucht-Erdbeeren”, die schon jetzt die Obsttheken mit ihrer wunderbaren Farbe verzaubern. “Nein Line, wir gehen an den Körbchen vorbei und warten, bis die Sonne die heimischen Beeren reifen lässt” – zugegeben: leicht fällt es mir wirklich nicht. Da kann ich von Glück sprechen, dass sich in den Tiefen meiner Gefriertruhe noch eine Tüte mit gesammelten Erdbeeren aus dem letzten Jahr versteckt hat. Auftauen lassen und schon kann es losgehen… Schürze an, Rührschüssel raus und los geht’s…

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Eierlikör-Heidelbeer-Frischkäse-Torte – ein wahres Tortenträumchen

Heidelbeeren – so klein die Früchtchen, um so größer ihr Ruf! Heidelbeeren auch gerne Blau-, Schwarz- oder Bickbeeren genannt, sind wahre Alleskönner, Wunderfrüchtchen und Gesundmacher – Superfrüchtchen eben. Smoothies verleihen sie eine wunderbare Farbe, Tarteböden scheinen zu grinsen, wenn ich sie mit den kleinen blauen Beeren belege und unsere diesjährige Ostertorte hat gleich dreimal hier geschrieen: Heidelbeer-Kompott, Heidelbeer-Frischkäse-Sahne und Heidelbeeren zum Dekorieren.

Zu Tisch bitte! Die Osterkaffeetafel ist festlich dekoriert, es duftet nach frisch aufgebrühtem Kaffee, der Milchschaum scheint wie eine Wolke über der leckeren “braunen Brühe” zu schweben und meine Familie kann es kaum erwarten, ein Stück von diesem süßen Glück zu probieren – fehlt nur noch, dass sie mit den Kuchengabeln auf den Tisch klopfen. Dieses Tortenträumchen ist momentan mein absoluter Liebling unter den Torten, die Nummer 1 unter den Nachtischen – nicht zu süß, fruchtig und diese wunderbare Konsistenz – <3. Ihr wisst es zwar eh schon längst, aber hier und heute noch einmal ein öffentliches Coming-Out: Ich nasche gerne und überall frische Beeren – Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren… – immer her mit den kleinen Vitaminbomben. Vitaminbombe? Klingt sehr gut – mit etwas Sahne, Frischkäse und ein paar Flöckchen (ein paar vielen Flöckchen) Butter schmeckt die Vitaminbombe aber auch nicht schlecht :-D. Typisch ich eben. Kommt mit und probiert ein Stückchen von unserer süßen Osterschweinerei <3. Das Rezept für dieses Wunderwerk habe ich übrigens bei “Fräulein Klein” gefunden – einen <3 -lichen Dank und auf viele weitere tolle Backtaten.

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Beschwipster Gugelhupf und ein wunderbarer Feiertag

Gugelhupf – wenn ich das Wort schon höre, habe ich sofort den Geschmack auf der Zunge und mir wird ganz warm ums Herz. Gugelhupfe (Gugelhüpfe, Gugelhupfs, Gugelhupfer?) – ich liebe die Form dieses wunderbaren Kuchens, den Geruch frischer Hefe (in meiner Familie wurde der klassische Gugelhupf immer aus einem Hefeteig gemacht) und mein kleines Kuchenherz springt schlagartig höher, wenn ich Gugelhupf-Backformen in unterschiedlichen Farben und mit wunderbaren Gebrauchsspuren sehe. Auch meine blaue Gugelhupf-Backform blickt ganz wahrscheinlich auf eine laaaaaaaaange Vergangenheit zurück. Ich habe sie vor etwa fünf Jahren in einem unglaublich gemütlichen Trödelgeschäft in Dänemark gefunden und habe mich gleich verliebt <3. Die Email-Beschichtung (mit Dellen, Abplatzern und Kratzern) zeugt von eifrigen Backtaten. Wie viele herrlich schmeckende Kuchen wohl schon in dieser Form gebacken wurden? Wie vielen Kindern wurde mit einem Kuchen aus dieser Form ein breites Grinsen auf das Gesicht gezaubert? Wie viele Kuchenliebhaber verzweifelten, weil der hübsche Gugelhupf die Form einfach nicht mehr verlassen wollte :-D ? Ich könnte noch Zeilen um Zeilen mit Gedanken um diese tolle Form füllen – ich liebe Trödel und die “unbekannten” Geschichten hinter den Fundstücken. Zwar sind meine Schränke schon längst voll und die Regalböden quitschen leise vor lauter wunderbarer alter Schätzchen, doch ich kann mich einfach nicht sattsehen – immer her mit dem “gebrauchten Zeug” – mit Kochbüchern sieht es übrigens ähnlich aus :-D.

Heute war ein ganz besonderer, schöner, köstlicher und bunter Tag im Hause “Hatterzaehlt”. Ein Tag zwischen Gugelhupf-Backgelüsten, einem ausgiebigen Frühstück mit meinem Liebsten, langen Spaziergängen mit unserem Hund, Ostereier färben mit meiner Mutter und einem gemütlichen Abend auf der Couch – eingemummelt in meine Kuscheldecke und mit einer großen Tasse Tee – der Tag hätte nicht schöner sein können. Obwohl ich schon vor ein paar Jahren von Zuhause ausgezogen bin, wohnt noch so viel Heimat, Tradition und Kindheit dort … und so wird es immer bleiben <3. Das Färben der Ostereier ist so eine Mutter-Tochter-Schwester-Familien-Tradition. Bei meiner Familie gibt es kein Osterfest ohne bunte Eier – selbst gefärbte bunte Eier. Traditionell werden die Eier natürlich erst am Ostersonntag verputzt. Jahr um Jahr werden unzählige Eier gekocht, gefärbt, wieder umgefärbt, poliert und ins Nestchen gelegt – immer an Karfreitag, immer bei einem Tässchen Kaffee oder Tee und einem dicken Stück Kuchen. Heute beglückten wir uns mit meinem beschwipsten (Eierlikör lässt grüßen) Gugelhupf. Ich stehe ja sehr auf einfache, schnörkel- und fondantlose Kuchen. Einfache Gugelhupfe (Gugelhupfs… einigen wir uns auf Gugelhupfe), schmackhafte Kastenkuchen oder einfache Tartes. Es braucht nicht viel fürs wunderbare Kuchenglück. Nicht, dass ich die Zubereitung scheue – zu besonderen Anlässen schwinge ich auch mal den Sahnespachtel und verfeinere Torten mit allerlei Leckereien – doch diese einfach Kuchen passen doch wirklich perfekt in jeden Alltag. Lasst uns baaaaaacken <3.

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Crème-Fraîche-Gugelhupf mit Himbeeren

Dass dieses Rezept für saftige Mini-Crème-Fraîche-Gugelhupfe mit Himbeeren heute auf meinem Blog, in unseren Mündern und auf unseren Hüften landet, haben wir meiner akuten sonntäglichen Backlust zu verdanken. Ein Sonntag ohne eine süße gebackene Sünde ist im Hause “Hatterzaehlt” kein wahrer Sonntag. Der letzte Tag der Woche ist hierzulande Kuchentag Numero eins – thank God it’s Sunday <3. Der Duft dieser süßen Mini-Gugelhupfe ist verdammt nochmal richtig richtig herrlich. Kaum hatte das Wort Gugelhupf meine Lippen verlassen, klingelte es schon an meiner Haustür – der Geruch schien sich nicht nur in meiner Wohnung blitzschnell verteilt zu haben – meine kritische Familien-Fachjury habe ich überzeugt – gut gemacht. Schon seit Wochen liege ich gedanklich auf der Lauer und warte darauf, dass der Obsthändler die aromatischen süßen rosa Beeren nun endlich wieder im Sortiment hat. Wochen, die viel zu langsam verstrichen und Himbeerekuchenhunger, der von Tag zu Tag immer größer wurde. Am Samstag war es endlich soweit :-D Mein geliebtes Himbeerrot – zwischen grünen Äpfeln und dicken Orangen…

Da lagen sie nun, meine rosaroten Lieblingsfrüchtchen – gekauft – nach Hause geradelt und kaum hatte ich meine Einkaufstüten ausgepackt, zückte ich mein Rezeptbuch und fettete fast gleichzeitig meine Kuchenform ein – der Backofen wurde angeschmissen. Heute präsentiere ich euch ein Kuchenrezept, das sich perfekt für eine sonntägliche Kuchenbackaktion eignet, denn ihr braucht fast keine Zutaten. Diese einfachen Backwunder sind für mich das größte Glück <3. Und seht sie euch nur an – gerade in diesem Moment tippe ich in die Tasten und genieße noch einen dieser Mini-Gugelhupf(e) (dieser Plural klingt wirklich komisch). Ein Gugelhupf – zwei Gugelhupfe? :-D Let’s baaaaaake.

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Zitronen-Spekulatius Berliner mit Kirschfüllung

Heute habe ich ein Rezept für Zitronen-Spekulatius Berliner mit Kirschfüllung für euch, die meine Wohnung leider viel zu kurz mit ihrem traumhaften Duft versüßen konnten, bevor sie ruckzuck alle aufgegessen waren. Pech für die runden Ballen, Glück für mich :-). Momentan ist wieder “Berliner” Hauptsaison – in einer Woche ist Karneval und die Rheinländer kriegen schon jetzt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

Doch eigentlich halte ich mich nicht gerne an “Koch-Jahreszeitenkalender”. Keiner kann mir sagen, wann ich meinen Ofen für unzählige Weihnachtsschlemmereien zum Glühen bringe, keiner kann mir sagen, dass sich ein Bratapfel nur im Winter wohlfühlt und eben auch nicht, dass “Berliner-Ballen” nur in die Karnevalszeit gehören. Ich nehme mir einfach die Freiheit heraus, zu behaupten: Berliner dürfen wirklich immer genossen werden. Ob mit Spekulatiusgewürz (welches nicht nur zur Weihnachtszeit passt) oder ohne – ganz egal – sie schmecken wirklich herrlich. Überlegt euch eure Lieblingsvariante und ihr werdet nicht genug davon kriegen. Meine persönlichen Lieblingsfüllungen sind eindeutig Kirschkonfitüre, Pflaumenmus und Brombeermarmelade. Wenn mein Magen und meine Seele lachen könnten, würde sie es spätestens jetzt tun. Ich will meeeeeeeehr von diesen runden Leckereien.

Wenn Ihr euren Schatz zum Valentinstag mit einem “Liebes-Ballen” überraschen wollt, benutzt zum Ausstechen des Hefeteiges einfach eine große Herzform … wälzt die “Berliner” nach dem Ausbacken in rotem essbaren Glitzerpulver (findet man in gut sortierten Supermärkten) und fertig ist die schmackhafte Valentinstagsüberraschung <3!

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Köstliche Zimtschnecken mit saftiger Apfelfüllung

Diese Zimtschnecken mit Apfelfüllung sind eigentlich eine ganz große Familie und vereinen sich in einer Backform zu einem riesigen “Zimtschnecken-Kuchen”. Ich starte den jecken Februar also nach gewohnter Zimtmanier mit einem meiner Lieblingsrezepte. Zimtschnecke – yummi – Äpfel – einfach lecker – Zimt, Zucker, Hefeteig, Apfel und etwas Zitrone zusammen – ein wahres Geschmackserlebnis, die beste Befriedigung für Zimtsüchtige – ein Kuchenwunder, das sich sehen und riechen lassen kann. ACHTUNG SUCHTGEFAHR! Aber eigentlich sind wir Food- und Backblogger doch alle hochgradig suchtgefährdet, aber lieben diese Sucht :). Es tut mir leid für alle, die schon beim Anblick der Schneckchen Sünde verspüren, wie der Jeansbund quietscht und das Gummi der Unterbuxxe reißt. Ratsch. Doch so schlimm ist es wirklich nicht. Schult euch in Zurückhaltung und Geduld und ihr werdet schnell sehen … ok, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal ;-). Die Schnecken bestehen aus einem Hefeteig, einer Zimt-Zucker-Mischung und aus mit Zitrone beträufelten Apfelwürfeln. Ja, man benötigt etwas Geduld, denn der Teig möchte gerne an einem warmen Ort ruhen, aber das Ergebnis entschädigt um ein Vielfaches. Ihr könnt das ganze ja positiv sehen, denn in den Pausen bleibt genug Zeit, um die neuesten Magazine, Kochbücher und andere Blogs zu durchforsten, und für ein versöhnliches Gespräch mit euren Hüften bleibt auch noch genug Zeit. Jetzt aber ran die Buletten – ran an die Schnecken und auf zu neuen Backwundern :).

Eine Hommage an Äpfel und Hefeteig!

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Schnelle Pancakes mit frischer Karamellsauce

Frühstück ist fertig!

Es duftet nach Karamell, frisch aufgebrühtem Kaffee und ich schaue den Pancakes in der Pfanne beim Wachsen zu – mir läuft das Wasser im Mund zusammen  – so starte ich am liebsten ins Wochenende :-) Ohne ein ausgiebiges Frühstück bin ich unglücklich, komme nicht richtig in Schwung und vermisse etwas. Ein Tag ohne Frühstück ist wie ein Leben ohne Schokolade und Erdbeeren – blöd also. Wer auf seinem Frühstückstisch lediglich einen Korb mit Brot, ein paar Scheiben Wurst und Käse vorfindet, der sollte schleunigst etwas daran ändern. Seid kreativ und macht euren Liebsten und euch eine Freude. Bei uns (mein Freund und ich sind absolute Frühstücks-Fanatiker) gab es heute Pancakes mit frischer Karamellsauce und Himbeeren. Mein Mund wird schon beim Gedanken daran ganz wässrig – einfach HIMMLISCH LECKER :-) Ich liebe es, wenn man den süßen Pfannküchlein beim Aufgehen in der Pfanne zusehen kann. Währenddessen blubbert die Karamellsauce im Topf vor sich hin. Ein Traum :) Und ich träume gerne, häufig sogar von meinem eigenen Café und Pancakes mit Karamellsauce würden auf meiner Karte ganz weit oben stehen.

Pancakes sind die amerikanischen Brüder unserer Pfannkuchen. Sie werden aus Milch, Eiern und Mehl (ich tue gerne noch ein Päckchen Vanillezucker in den Teig) zubereitet und ähneln unserer Rezeptur für den Klassiker. Allerdings enthalten sie Backpulver oder Soda, was sie besonders fluffig macht. Diese kleinen Back- und Geschmackswunder gehören auf jeden Sonntags- (oder Samstags-)-Frühstückstisch :-) Lasst es euch schmecken.

Darf ich vorstellen: Die wohl größte Soulfood-Schweinerei, die mein Blog je gesehen hat :-D.

Wenig Aufwand – viel Genuss

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“Coconut Chews” oder Kokosnuss-Zitronen-Schnittchen

Yummi, yummi, yummi :D Ich glaube ja fast, diese “Coconut Chews” oder Kokosnuss-Zitronen-Schnitten wurden mir vom Schicksal gesandt, um mich in Zurückhaltung zu schulen und gleichzeitig richtig dolle in den Wahnsinn zu treiben. Wie um Himmels Willen soll man ein solches Backwunder in der Küche einfach ignorieren und nur ein Stückchen davon naschen? Das geht doch gar nicht! Was sind das eigentlich für Menschen, die so viel Disziplin haben? Die gleichen vielleicht, die auch eine Pralinen-Packung öffnen, nur genau eine Praline herausnehmen, um den Rest dann wieder brav bis nächste Woche in die Schublade zu legen? Nicht mit mir ;-) … Allein der Geruch dieser süßen Schnitten macht einen wirklich verrückt. Es duftet nach Kokosnuss, nach warmen Nüssen und nach einer ganz, ganz besonderen süßen Schweinerei :-).

Bar Cookies (die eckige Variante der Cookies – sie werden in einer rechteckigen Form gebacken und in Stücke geschnitten) gehören für mich einfach zum Leben dazu. Wann immer ihr traurig, wütend oder deprimiert seid: Backt euch ein Blech Bar Cookies (oder saftige Brownies), und ihr seht die Welt gleich wieder mit anderen Augen. Glaubt es mir, es lohnt sich :-D – hier findet ihr noch ein Rezept von schmackhaften “Bar Cookies”…

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