Karamell

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Cri-Cra-Crumble – endlich ist Rhabarberzeit

Ein Rezept, das die Sonne aufgehen lässt. Zumindest in meinem Herzchen. Endlich ist Rhabarberzeit. Endlich ist Zeit für süß-sauren Crumble, versunkenen Rhabarber-Butterkuchen und Rhabarberkompott. Schon seit Wochen liege ich gedanklich auf der Lauer und warte nur darauf, aus diesen farbenfrohen Stängeln die herrlichsten Schweinereien zu backen. Jetzt ist sie offiziell eingeläutet, die Rhabarberzeit und schwups-diwups ist die Form eingefettet, die Stangen geschält, die Butterstreusel geknetet und der erste Rhabarbercrumble des Jahres im Ofen.

Dieses Rezept kann ich euch ganz dolle ans Herz legen, weil dieser Crumble einfach so unglaublich gut schmeckt und ruckzuck gebacken ist – fast so schnell, wie meine Freunde und ich ihn heute vernichtet haben. Während ich den herrlichen Duft dieses köstlichen Crumbles (aufgenommen ins Nachtisch-Repertoire) einatme und mit meinem Löffel den Rhabarbersirup koste, spielen meine Gedanken schon wieder ganz verrückt – jetzt eine spritzige Rhabarbersaftschorle, oder einen versunkenen Rhabarberkuchen, oder Dampfnudeln mit Rhabarberkompott… Stellt euch auf einen Rhabarbersturm auf meinem Blog ein – es weht eine säuerliche Brise durch meine Küche – es wird rhabarberig. Jetzt aber zurück zu unserem heutigen Hauptdarsteller – verdammt köstlich, süß, sauer und rhabarberig – kurzum einfach ein “must bake”! Let’s get reeaaaadyyyy to cruuuumble.

Eines noch: Ich sage Euch allen von Herzen vielen vielen Dank fürs Mitlesen, für die vielen lieben Kommentare, für die Fotos von nachgebackenen Leckereien und Herzchen, die auf meinen Blog fliegen – <3.

Ahhhhh, es klingelt an der Tür: Der Postbote bringt mir neues Bücherglück: “Frühstücksglück” von der wunderbaren Jeanny von “Zuckerzimtundliebe”. <3

Weitere Buchempfehlungen findet Ihr in meinem Bücherschrank.

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Fri-Fra-Franzbrötchen

Alte Liebe rostet nie. Schon als Kind habe ich Zimtschnecken (schwedische Kanelbullar), Bolussen und Franzbrötchen heiß und innig geliebt.  Mein Lieblings-Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Heute also auf unseren Tellern und meinem Blog die zuckersüßen Fri-Fra-Franzbrötchen <3. Diese mehr als leckere norddeutsche Spezialität verdient heute den besten Platz auf meinem Blog – denn sie schmeckt einfach herrlich. Als es sich diese hübschen Dinger gerade zum Abkühlen auf der Arbeitsplatte gemütlich gemacht hatten, verbreitete sich der Duft in der ganzen Wohnung. “Macht die Fenster zu – dieser Geruch daaaaarrrrf niemals verfliegen.” Der Duft von Zimt, karamellisiertem Zucker und frischer Hefe ist einfach unwiderstehlich. Verständlich, dass dieses famose Gebäck ziemlich fix meine ganze Familie an den Ort des Geschehens gelockt hat.

Wie um Himmels Willen soll man auch ein solches Backwunder in der Küche stehen lassen und nur ein Stückchen davon essen, um die Franzbrötchen dann wieder brav zurück zu lassen? Unmöglich. In ein warmes, butterweiches Franzbrötchen zu beißen ist nämlich wahres Kuchenglück. Ein echtes Franzbrötchen besteht aus einem frischen Hefeteig, flüssiger Butter und reichlich Zimt und Zucker. Es ist wohl eines der kürzesten und gelingsichersten Rezepte, das ich je in die Tasten getippt habe. Ebenso schnell wie dieses geschrieben war, befanden sich die verdammt hübschen Franzbrötchen im Backofen und wieder draußen.

Ich mache es mir jetzt mit meinem dritten Franzbrötchen auf der Couch gemütlich. Womit versüßt Ihr euch das Wochenende? Immer her mit den leckeren Ideen <3.

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“Aprikuss”-Brot mit Aprikosenkompott und Ziegenkäse

Heute auf meinem Teller und Blog also ein Rezept für ein ziemlich leckeres Brot mit einem Hauch von Aprikose, Aprikosenkompott und Ziegenkäse. Ihr könnt mir glauben, diese fruchtigen “Schnittchen” sorgen für den perfekten Start in den Tag und lassen einen auch das usselige Wetter draußen ganz schnell vergessen. Ich bin von Kopf bis Fuß auf Frühling eingestellt und draußen fällt fieser Schnee-Regen vom Himmel :-O Warum bloß? Ich freue mich auf Rhabarber, auf grünen Spargel, Erdbeeren und frischen Käsekuchen mit selbst gemachter Kirschkonfitüre – oh lieber Frühling, wenn du das liest, komm bitte ganz ganz schnell. Wir freuen uns auf dich :-).

Versuchen wir das blöde “ich will nicht raus und am liebsten den ganzen Tag unter der dicken Decke auf der Couch liegen bleiben” Wetter für einen Moment zu vergessen und machen uns an meinen heutigen leckeren Frühstückssnack. “Warum Ziegenkäse mit Aprikosenkompott?” – ich musste eigentlich gar nicht lange nachdenken. Da liegt es nun – ein frisch gebackenes “Aprikuss”-Brot aus Weizenvollkornmehl, Dinkelvollkorn, Mandeln, getrockneten Aprikosen, Leinsamen und Meersalz. Aprikosen im Brot schreien nach Aprikosen auf dem Brot – schon stand das Aprikosenkompott fest. Jetzt zum Ziegenkäse. Wie ihr in meinem “Kaffeeklatsch” lesen konntet, stehe ich auf Ziegenkäse. Ich liebe überbackenen Ziegenkäse mit Honig auf Salat, Ziegenfrischkäse auf dem Brötchen und Ziegengouda auf Schwarzbrot. Und auch alle, die bisher meinen “bah, der Käse riecht total nach Stall”, sollten vor diesen Schnittchen nicht zurückschrecken. Mit ein bisschen Honig schmeckt Ziegenkäse wirklich richtig gut. Probiert’s einfach mal aus. Ich bin gespannt :-).

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Frischer Joghurt mit Obstsalat und karamellisierten Haferflocken

Draußen ist es feucht und kalt, in meiner Wohnung spielen Mr. Virus und Mrs. Bakterius verrückt und ich liege dick eingepackt unter meiner Bettdecke und poste heute aus dem “Krankenbett”. Ich wünsche allen anderen, denen es auch nicht besser geht, eine gute Besserung – zusammen schaffen wir das ;-). Was hat sich der liebe Gott dabei wohl gedacht? Welchen Sinn hat eine Erkältung und warum muss er gerade mich jetzt damit bestrafen? Ich bin sauer, gelangweilt und müde zugleich :-( Um so glücklicher machen mich mein selbst gemachter Joghurt, der Obstsalat und die karamellisierten Haferflocken. Diese Stärkung tut nicht nur der Seele gut, sondern enthält auch reichlich Vitamine. Kiwi, Banane, Apfel, Birne, frisch gepresster Orangensaft, selbst gemachte Kirschmarmelade und Heidelbeeren – das macht den Gaumen glücklich. Die karamellisierten Haferflocken verleihen dem Ganzen den besonderen Crunch  :-) – crunchy, crunchy…

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Köstliche Zimtschnecken mit saftiger Apfelfüllung

Diese Zimtschnecken mit Apfelfüllung sind eigentlich eine ganz große Familie und vereinen sich in einer Backform zu einem riesigen “Zimtschnecken-Kuchen”. Ich starte den jecken Februar also nach gewohnter Zimtmanier mit einem meiner Lieblingsrezepte. Zimtschnecke – yummi – Äpfel – einfach lecker – Zimt, Zucker, Hefeteig, Apfel und etwas Zitrone zusammen – ein wahres Geschmackserlebnis, die beste Befriedigung für Zimtsüchtige – ein Kuchenwunder, das sich sehen und riechen lassen kann. ACHTUNG SUCHTGEFAHR! Aber eigentlich sind wir Food- und Backblogger doch alle hochgradig suchtgefährdet, aber lieben diese Sucht :). Es tut mir leid für alle, die schon beim Anblick der Schneckchen Sünde verspüren, wie der Jeansbund quietscht und das Gummi der Unterbuxxe reißt. Ratsch. Doch so schlimm ist es wirklich nicht. Schult euch in Zurückhaltung und Geduld und ihr werdet schnell sehen … ok, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal ;-). Die Schnecken bestehen aus einem Hefeteig, einer Zimt-Zucker-Mischung und aus mit Zitrone beträufelten Apfelwürfeln. Ja, man benötigt etwas Geduld, denn der Teig möchte gerne an einem warmen Ort ruhen, aber das Ergebnis entschädigt um ein Vielfaches. Ihr könnt das ganze ja positiv sehen, denn in den Pausen bleibt genug Zeit, um die neuesten Magazine, Kochbücher und andere Blogs zu durchforsten, und für ein versöhnliches Gespräch mit euren Hüften bleibt auch noch genug Zeit. Jetzt aber ran die Buletten – ran an die Schnecken und auf zu neuen Backwundern :).

Eine Hommage an Äpfel und Hefeteig!

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Schnelle Pancakes mit frischer Karamellsauce

Frühstück ist fertig!

Es duftet nach Karamell, frisch aufgebrühtem Kaffee und ich schaue den Pancakes in der Pfanne beim Wachsen zu – mir läuft das Wasser im Mund zusammen  – so starte ich am liebsten ins Wochenende :-) Ohne ein ausgiebiges Frühstück bin ich unglücklich, komme nicht richtig in Schwung und vermisse etwas. Ein Tag ohne Frühstück ist wie ein Leben ohne Schokolade und Erdbeeren – blöd also. Wer auf seinem Frühstückstisch lediglich einen Korb mit Brot, ein paar Scheiben Wurst und Käse vorfindet, der sollte schleunigst etwas daran ändern. Seid kreativ und macht euren Liebsten und euch eine Freude. Bei uns (mein Freund und ich sind absolute Frühstücks-Fanatiker) gab es heute Pancakes mit frischer Karamellsauce und Himbeeren. Mein Mund wird schon beim Gedanken daran ganz wässrig – einfach HIMMLISCH LECKER :-) Ich liebe es, wenn man den süßen Pfannküchlein beim Aufgehen in der Pfanne zusehen kann. Währenddessen blubbert die Karamellsauce im Topf vor sich hin. Ein Traum :) Und ich träume gerne, häufig sogar von meinem eigenen Café und Pancakes mit Karamellsauce würden auf meiner Karte ganz weit oben stehen.

Pancakes sind die amerikanischen Brüder unserer Pfannkuchen. Sie werden aus Milch, Eiern und Mehl (ich tue gerne noch ein Päckchen Vanillezucker in den Teig) zubereitet und ähneln unserer Rezeptur für den Klassiker. Allerdings enthalten sie Backpulver oder Soda, was sie besonders fluffig macht. Diese kleinen Back- und Geschmackswunder gehören auf jeden Sonntags- (oder Samstags-)-Frühstückstisch :-) Lasst es euch schmecken.

Darf ich vorstellen: Die wohl größte Soulfood-Schweinerei, die mein Blog je gesehen hat :-D.

Wenig Aufwand – viel Genuss

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Zucchini-Feta-Tarte mit karamellisierten Walnüssen und Chili

Tag 3 der Veggie-Week: Wenn der verführerische Duft durch die Wohnung zieht, ist es um alle Leckermäuler geschehen. Ofenfrisch serviert, knusprig gebacken, cremige Füllung, ein Hauch von Chili und ganz viel Gemüse – diese Tarte schmeckt nicht nur Gemüsefans! Sie weckt mediterrane Lebenslust. Der Saft und die Schale einer Zitrone sorgen für den nötigen “Frischekick” – einfach lecker. Tag 3 der Veggie-Week und mein Fazit lautet: Daumen hoch! Gemüsegerichte sind unglaublich vielfältig und dieser französische Klassiker wurde von mir kurzerhand “kreativ aufgepimpt”. Die karamellisierten Walnüsse geben Crunch und Kurkuma macht den Mürbeteig schön gelb (das Auge isst ja bekanntlich mit).

Probiert dieses Gericht einfach einmal aus und ihr werdet schnell merken: “Mhhh lecker, dieses Rezept muss ich mir unbedingt merken”.

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Tschüss 2014 und Hallo 2015 – ein schmackhafter Rückblick

Dieses 2014 war ein sehr buntes und leckeres Jahr. Für 2015 habe ich mir vorgenommen, dass es einfach so weitergeht. Ich werde weiterhin backen, backen, backen, backen, darüber schreiben, was ich mag, Fotos von schönen Dingen schießen und mir öfters mal etwas Herzhaftes ausdenken :)

Mein Silvestermenü 2014: Fondue mit herrlich duftenden selbst gebackenen Brötchen, frischen Dips, reichlich blanchiertem Gemüse, Walnuss-Feldsalat mit Orange und Apfel und zum krönenden Abschluss gibt es Crème Brûllée und einen Himbeere-Vanille-Cupcake mit fruchtigem Himbeer-Frischkäse-Frosting! (Natürlich werde ich den Abend in Bild und Wort für euch festhalten).

Bis dahin… GUTEN RUTSCH :D

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Gebrannte Mandeln

Merkt ihr es auch? Jetzt wird es langsam wirklich kalt – es wird winterlich. Ich ziehe morgens schon die Schultern hoch und vergrabe meine Hände tief in den Taschen meiner Jacke, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bin. Für mich gibt es da nichts schöneres, als mir etwas Wärme zu gönnen – und damit meine ich nicht nur heiße Suppen, sondern auch schöne Erinnerungen, bei denen einem das Herz aufgeht. Mit gebrannten Mandeln verbinde ich Erinnerungen an den Zauber der Weihnacht:) Wenn der Duft von gebrannten Mandeln an meiner Nase kitzelte, wusste ich als Kind: Eeeeendlich, es ist wieder Winterzeit. Winterzeit heißt für mich Gemütlichkeit – und ich liebe Gemütlichkeit :-) Die Tage werden kürzer und Kerzenlicht sorgt für romantische Stimmung. Das Rezept der gebrannten Mandeln kommt von meinem Vater (durch ihn habe ich die Liebe zu gutem Essen erst richtig kennengelernt). Sie brauchen ein wenig Übung und ihr dürft die kleinen Schätzchen nicht aus den Augen lassen (Zucker kann leider sehr schnell verbrennen).

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Lütticher Waffeln – Gaufres de Liège

Lütticher Waffeln

Lütticher Waffeln

Diese dicken Dinger haben’s einfach drauf:)

Es duftet nach Vanille, frischem Karamell und warmer Hefe – die Lütticher Waffeln müsst ihr einfach probiert haben. Wenn ihr “normale” (dünne) Waffeln mit heißen Kirschen und Vanilleeis mögt, dann werdet ihr diese Hefewaffeln mit gaaaaanz viel Hagelzucker einfach lieben. Der Legende nach wurden die Lütticher Waffeln vom Koch des Fürstbischofs von Lüttich im 18. Jahrhundert erfunden. Zum Glück kann ich da nur sagen! Das Geheimnis der Lütticher Waffel liegt im Hagelzucker – aber aufpassen, dass der Zucker nicht verbrennt (drei Minuten im belgischen Waffeleisen reichen meist schon aus). Der Duft, der beim Schmelzen des Zuckers entsteht, ist einfach traumhaft.  (mehr…)