Kuchen

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Guten-Morgen-Muffins mit Kokosmilch und Himbeeren

Amerikaner lieben Muffins zum Frühstück. Wer sich fragt, woran das wohl liegt, sollte dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Wenn ihr noch müde oder erschöpft seid und einen Muntermacher zum Wachwerden braucht, dann sind Muffins mit Kokosmilch und Himbeeren, bestrichen mit frischem Lemon Curd, genau das Richtige. Ganz nach dem Motto: sauer macht lustig! Oh, und eine Tasse Cappuccino das dürfte wohl auch nicht schaden… <3 So starte ich liebend gerne in den Tag.

Diese Kokosmilch-Himbeer-Muffins sind wieder einmal so ein klassischer “Hatterzaehlt”-Erfindungs-Fall. Ich hatte noch etwas von der dickflüssigen Kokosmilch übrig, mit der ich versucht hatte, ein zu scharfes Curry zu retten. Klar also, dass der Rest der asiatischen Grundzutat im nächsten Teig landen würde, denn Kokosmilch im Gebäck ist ein wahrer Superstar unter den Zutaten. Der Coco-Geschmack verleiht Kuchen, Cookies und Muffins eine ganz besondere Note – nicht dominant – einfach yummy. Schwuppdiwupp ein paar Himeeren in den Teig und fertig ist der Morgengruß, der selbst den letzten schlaftrunkenen Muffel aus dem Bett lockt. Muffins sollen es an diesem Sonntagmorgen werden, denn wir lieben es unser Wochenend-Frühstücksglück richtig zu zelebrieren <3.

Ahhh, fast hätte ich vergessen, euch von einer super-coolen Hochzeit zu erzählen. Es wurde  geheiratet, denn für unser heutiges Frühstücksglück haben sich Mr. Muffin und Mrs. Scone in die Arme genommen und sich für ein Leben zu zweit entschieden. Muffins aus Sconeteig – klingt verrückt, schmeckt aber herrlich und sieht wunderbar aus. Es ist gar nicht so leicht zu erklären, was Scones sind. Ich sage mal: Einfach herzustellen und unwiderstehlich – das sind Scones. Groß oder klein, zum Frühstück, zum Picknick oder für zwischendurch… Diese Scones in Muffinform können euer Herz erobern – probiert es aus.

Mit Crème fraîche oder geschlagener Sahne schmecken diese Sonntags-Muffins, die sich natürlich auch gerne an jedem anderen Wochentag einen Platz auf euren Hüften reservieren, einfach bruuuuuutal gut :-D.

Hier habe ich noch eine tolle Frühstücksidee für euch.

BeFunky Collage

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Haferkuchen mit Heidel- und Johannisbeeren – BERRY LOVE

Verry, verry, berry <3 Muss ich noch mehr sagen?

Vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass dieser Kuchen ein “mich-kannst-du-jeden-Tag-und-zu-jeder-Tageszeit”-Kandidat ist, denn einmal probiert, wollt und könnt ihr gar nicht mehr von ihm lassen. Unscheinbar in Kastenform steht er auf meinem Tresen, doch seine Beerendecke macht ihn zu diesem “Super-Kuchen –ein Sommer-Beerenwunder ganz nach meiner Vorstellung.

Kuchen macht glücklich, Beeren zaubern jedem ein Lächeln auf das Gesicht und ein Stück dieses Kuchens lässt Zunge, Magen und unsere Herzchen vor Glück im Kreis tanzen. Dieses blitzschnelle Beerenglück hat mir und meinen Liebsten den Tag versüßt. Jeder von euch hat doch sicherlich auch ein Rezept, das ihr als geliebten Klassiker bezeichnen würdet, oder? Solch ein Rezept, das jederzeit bombensicher gelingt, köstlich schmeckt, einfach auf jede Kuchentafel gehört und easy peasy zubereitet ist, niemals langweilig wird, weil man es immer neu mit saisonalen Zutaten variieren kann. Saisonale Zutaten? Danach braucht man gerade jetzt nicht lange suchen. Der Sommer gibt Vollgas und die Obststände auf dem Markt bieten allerlei beerige Verführungen. Nehme ich Johannisbeeren, nehme ich Heidelbeeren, oder doch lieber Johannisbeeren – ach, wisst ihr was, ich nehme einfach beides und entstanden ist ein buntes Beeren-Potpourri.

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Doch nicht nur die Beeren machen den Kuchen so besonders. Auch der Teig braucht sich nicht zu verstecken. Mit Haferflocken und reichlich Milch besteht nicht die Gefahr, dass hier etwas zu trocken wird. Saft von innen, Saft von oben – so muss das sein, denn für mich gibt es nichts schlimmeres, als trockene Kuchen – ein Kuchen, bei dem die Gefahr besteht, an dem Staub, der sich mal Teig nannte, zu ersticken. Bitte nicht! Ganz ohne viel Trara während der Zubereitung kommt hier ein Klassiker mit OHO- und AHA-Effekt daher – einfach herrlich.

Dieser Kuchen ist ideal für einen gemütlichen Wochenendbrunch. Reicht dazu am besten frische geschlagene Sahne oder Vanillesoße – mhhhh herrlich!

 Miisa Mink – Zimtschnecken und Blaubeerkuchen

“Nordisches Essen ist unkompliziert und ehrlich. Es geht darum, die einfachen Dinge des Lebens schätzen zu lernen und Groß und Klein in geselliger Runde zusammenzubringen. Das Herzstück der nordischen Back- und Kochkunst besteht in der Verwendung von frischen Zutaten” – so heißt es in Miisa Minks traumhaften Buch “Zimtschnecken und Blaubeerkuchen”. Auf 160 Seiten findet ihr Brote, herzhafte Backwaren, Kuchen, und Küchlein, sowie Tartes und Kekse.  160 Seiten skandinavische Leckereien <3 .

 Hier gibt’s das Buch bei amazon.de.

Weitere Buchempfehlungen findet Ihr in meinem Bücherschrank.

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Erdbeercrumble mit Kürbiskernen und Haferflocken

Verry, verry berry <3 Sommerzeit ist Beerenzeit, findet ihr nicht? Sie leuchten in wunderbaren Farben, schmecken herrlich süß und manchmal spritzig sauer, duften traumhaft und zum Backen eignen sie sich einfach perfekt. Dieses Rezept für Erdbeercrumble mit Kürbiskernen und Haferflocken kann ich jedem von euch ans Herz legen, denn es gelingt fast so schnell, wie ihr Eeeeeeerdbeeeercruuuuumbbllleeee sagen könnt.

Dieses Rezept ist übrigens eine Abwandlung – oder vielleicht sogar eine Fortsetzung von meinem “Rhabarbercrumble”. Die Kürbiskerne verleihen dem Erdbeeträumchen eine herbe Note und die Haferflocken sorgen für dieses wunderbare crunchy-crunchy-Geräusch. Erdbeeren im Ofen? Schmeckt das überhaupt? Zugegeben, sicher war ich mir auch nicht, aber ich kann euch sagen: Probiert’s mal aus. Manchmal auch was Neues – Mut tut gut :-).

Der Crumble entstand übrigens während des zweiten Weltkriegs in England, als Mehl, Zucker und Butter knapp waren. Da es aus diesem Grund unmöglich war Kuchen, Pies oder Tartes zu backen (wie traurig :-(), wurde der Teigboden kurzerhand weggelassen und das heiße Obst statt dessen mit Streuseln bedeckt. Der wichtigste Bestandteil für Crumble ist Obst. Fast jedes Obst kann für Crumble verwendet werden und traditionell hält man sich an die Früchte der Saison. Im Sommer sind deshalb Crumbles mit Beeren sehr beliebt, während im Winter hauptsächlich Apfel- und Birnen-Crumble zubereitet wird.

Schürze umgeschnürt und ran an die Erdbeeren <3 !

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Zucker-Zimt-Gestöber – dänische Zimtschnecken “Kanelbolle”

Zwei Wochen Dänemark – Strandspaziergänge, Antik-Trödeltouren und reiiiiiiichlich Zimtschnecken!

Ich bin verliebt. Bisher immer heimlich, aber jetzt teile ich meine Liebe – meine Liebe zu Zimtschnecken! Sie sind zimtig, sie sind zuckrig, sie sind die Könige unter den Schneckchen. Wer schon einmal in Dänemark war, der kennt den wunderbaren Geruch, der an der Nase kitzelt und einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Bunte Törtchen, süßes Hefegebäck und Baiser in allen Variationen machen jedem Urlauber schnell einen Strich durch die “Bikini-Figur-Rechnung”. Zimtschnecken, Zimschnecken, Zimtschnecken – es sollte Zimtschnecken regnen – Kanelbolle für meine ganze Familie.

Hätte ich mal nichts gesagt – kaum hatte ich die “Cinnamon-Rolls” aus der Hitze des Backofens gerettet und zum Abkühlen auf die Arbeitsplatte gelegt, ging es rucki-zucki. Noch bevor ich “ACHTUNG, die könnten noch heiß sein…” schreien konnte, hörte ich zustimmendes Gemurmel und die Krümelspur des einstigen Zimtbackwerks führte mich zu den Übeltätern – erwischt! “Einfach herrlich diese Dinger”, so mein Vater. “Wirklich, bitte sofort noch einmal backen”, sagte mein Schwager, der genüsslich in den sabschigen “Kern” der Schnecke biss. So einfach kann man seine Liebsten glücklich stimmen. Doch hätte mir jemand im letzten Jahr gesagt, dass ich nicht nur meine Familie und meine Freunde sondern auch die Leser meines eigenen Foodblogs mit meinen Rezepten, Fotos und Geschichten glücklich stimmen kann, hätte ich ihn wahrscheinlich erst einmal ausgelacht – verwundert angeschaut. Dinge ändern sich. Zeiten ändern sich und auch ich habe mich durch diese ganze Bloggerei anders kennen gelernt – habe Hobbys verbunden und bin überglücklich, dass ich das Internet mit meinen Ideen füllen kann.

Ich möchte meine Liebe für die schönen Dingen des Lebens mit euch teilen. Liebe und gutes Essen gehören einfach zusammen!

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Blitzschneller Erdbeerkuchen oder perfektes Sommerkuchenglück

Kuchen macht glücklich, Erdbeeren zaubern jedem ein Lächeln auf das Gesicht und ein Stück dieses Erdbeerkuchens lässt Zunge, Magen und unsere Herzchen vor Glück im Kreis tanzen. Dieses blitzschnelle Erdbeerglück hat mir und meinen Liebsten den Tag versüßt. Jeder von euch hat doch sicherlich auch ein Rezept, das ihr als geliebten Klassiker bezeichnen würdet, oder? Solch ein Rezept, das jederzeit bombensicher gelingt, köstlich schmeckt, einfach auf jede Kuchentafel gehört und easy peasy zubereitet ist, niemals langweilig wird, weil man es immer neu mit saisonalen Zutaten variieren kann. Dieser blitzschnelle Erdbeerkuchen ist das perfekte Sommerglück und genau so ein Rezept. Ihr könntet mich nachts um zwei Uhr aus dem Bett schmeißen, mich viermal im Kreis drehen, die Augen verbinden und in die Küche leiten: Dieser Kuchen gelingt einfach immer! Eine Tasse Kaffee müsstet Ihr mir allerdings genehmigen (nur zur Sicherheit) – Kaffee und Karoline gehören zusammen wie Erdbeeren und Schlagsahne, wie Sommer und Sonne, wie Meer und Wellen – Sekt mit Holundersirup.

Ein “butteriger” Mürbeteig, frische Erdbeeren, ein Hauch von dunklem Kakao und roter Tortenguss  – das Kuchenglück ist perfekt – ein bisschen Staubzucker, um dem Backwerk sein I-Tüpfelchen aufzusetzen und ab an den Kuchentisch! Wenn ich über den Markt schlendere und diese kleine Schälchen voller wunderbarer roter Superfrüchtchen sehe, macht mein <3 einen großen Hüpfer. Erdbeerekuchen, Erdbeercreme, Erdbeeren mit Zucker, frisches Erdbeersorbet oder sahniges Erdbeereis – was könnte es in den ersten Sommermonaten leckereres geben? Gönnt’ Euch ein Stückchen von meinem Erdbeerglück und Ihr werdet schon sehen: Dieser Kuchen ist ein wahrer Klassiker – ein Kuchen, der die Sonne aufgehen lässt, zumindest in unseren Herzen.

LET’S BAKE THIS WONDERFUL STRAWBERRYCAKE!

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Very berry – Zitronen-Limonen-Tarte mit Erdbeeren

Dieses Rezept lässt die Sonne aufgehen – zumindest in meinem Herzchen. All das, was ich gerne mag, verpackt in einer kleinen feinen Frühsommer-Tarte. Endlich haben sie wieder Saison – leuchten feuerrot durch das saftige Grün unserer heimischen Felder. Und wer sich mit Körbchen zum Selberpflücken auf den Weg macht, geht nur allzu gern vor ihnen auf die Knie :-). Für Naschkatzen sind Erdbeerrezepte der “Himmel auf Erden”, das größte Glück unter dem Naschhimmel, ein wahres Träumchen, einfach himmmmmmlisch diese roten Leckereien. Ich brauche dringend Eure besten Erdbeerrezepte, denn im Frühlingsmonat, Wonnemonat, “Endlich-in-den-Garten-Monat”, “Sonnen-Monat” oder auch bekannt unter dem Namen “Mai”, kann ich gar nicht genug davon bekommen. Erdbeeren im Kuchen, Erdbeeren auf dem Kuchen, Törtchen hier, Törtchen dort, erdbeerrote Birkis, erdbeerroter Lippenstift, Erdbeeren im Eis, Erdbeeren mit Sahne im Garten unter dem Sonnenschirm genießen oder einfach nur mit Zucker – ich liebe diese roten Knaller. Mit meinem Spargelallerlei bin ich bereits voller Elan in den Erdbeer-Rezepte-Marathon gestartet. Jetzt geht’s mit dieser herrlichen sauer-süßen Tarte ins erste Etappenziel.

Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren, Goji Beeren (hat meine Schwester dieses Jahr in ihrem Garten angepflanzt und wir sind schon sehr gespannt, wie sie schmecken und was wir daraus zaubern können), Blaubeeren, Himbeeren…die Liste der kleine Frühlings-Sommer-Beeren ist irre lang und meine zweite Fuhre Erdbeeren vereint sich zusammen mit Zitrone und Limone zu einer herrlichen Tarte, die übrigens auch wunderbar mit einer dicken Kugel Vanilleeis schmeckt – und Sahne? Geht doch wirklich immer :-).

Mein kleiner Erdbeer-Knigge:

Einkauf: Erdbeeren reifen nicht nach. Also achtet beim Kaufen und Pflücken darauf, dass alle Früchte rundherum rot sind. Die Blätter sollten saftig grün sein und keinesfalls welk.

Selbst pflücken: Der frühe Vogel “sammelt die Erdbeere” – morgens ist die beste Erntezeit, denn je mehr Sonne die Erdbeeren abbekommen, desto weicher werden sie. Pflücken nach einem Regenschauer? Lieber nicht, denn Wasser schwemmt das wunderbare Arome aus den Erdbeeren.

Lagerung: Reife Erdbeeren könnt ihr maximal zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Am wichtigsten: Nach dem Einkauf verdorbene Früchte gleich aussortieren, sonst verderben sie auch die anderen Erdbeeren. Lagerung? Eigentlich muss ich darüber nicht lange nachdenken – schwuppdiwupp und alle Beeren wandern auf eine herrliche Torte, werden zu Marmelade verkocht oder werden einfach pur vernascht :-D.

Putzen: Das Grün bleibt dran! Früchte nur kurz unter kaltem Wasser abbrausen und vorsichtig abtupfen. Wenn ihr das Grün schon vor dem Waschen entfernt, verlieren die Erdbeeren sehr viel Geschmack, weil das Wasser in die Früchte zieht.

So, jetzt seid ihr gewappnet für die herrliche Erdbeerzeit, den Wonnemonat Mai und mein allerliebstes Erdbeer-Tarte-Rezept <3.

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Versunkener Rhabarberkuchen – ein einfacher Kuchenklassiker

Frühling! Freude! Frisches Obst! Rhabarber! Erdbeeren! Spargel! Sonne! Blumen! Bienchen! Eis! Barfuß laufen! Birkis! Blüten schnuppern! Genießen… Ich bin ein wahrer Frühlingsfan!

Versunkener Rhabarberkuchen ist ein wirklicher Kuchenklassiker und gehört in der Saison der sauren Stangen auf jeden Kuchentisch. Schwuppdiwupp zubereitet, unglaublich lecker und schneller verputzt, als ihr Rhi-Rha-Rhabarber singen könnt. Rhabarber an dich geht mein heutiger Applaus, denn du machst aus jedem Kuchen, jeder Tarte und jedem Crumble eines der weltfruchtigsten, sauersten und saftigsten Backwunder. Ein Hoch auf dich und deine traumhafte Farbe und auf deinen einzigartigen Geschmack.

Jahr um Jahr fische ich mein Rezept für diesen wunderbaren Kuchenklassiker aus meiner Rezeptkladde, rühre fix die wenigen Zutaten zusammen und zack verschwindet die Backform im Ofen. Kurze Zeit später versüßt der frische Kuchenduft meine Wohnung und es ist um mich geschehen – Augen zu, Mund auf, Freunde einladen und genießen <3. Mit diesem zuckersüßen und zugleich sauren Backwunder holt Ihr euch den Frühling in die Wohnung. Übrigens, der Kuchen eignet sich auch sehr gut als “Glücklichmacher” und “In-den-Tag-Starter”- bestrichen mit frischem Rhabarberkompott – ein wahres Träumchen.

Während es zwischen den Zähnen schön knuspert (ich habe den Kuchen mit grob gehackten gebrannten Mandeln verfeinert) und sich auf der Zunge der säuerliche Geschmack ausbreitet, bitte die Augen schließen und vom nächsten Frühlingstag träumen – holt die Picknickdecken raus und ab an die frische Luft!

Ein kleiner Tipp noch vorweg, bevor wir uns auf das Rezept stürzen: Stellt den Kuchen zum Abkühlen nicht auf die Terrasse oder den Balkon – die Vögelchen scheinen Rhabarber und Butterkuchen genau so sehr zu lieben, wie wir… :-D Mein Liebster (der übrigens selbst immer mit zittrigen Händen kämpfen muss, wenn mal wieder ein frisches “Blogwerk” mit seinem herrlichen Duft in die Küche lockt) konnte den versunkenen Rhabarberkuchen noch rechtzeitig vor den piepsenden Gesellen retten. Keine Sorge Vögelchen, beim nächsten Mal gibt es auch wieder einen kleinen Teller mit Krümeln für euch <3.

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Cri-Cra-Crumble – endlich ist Rhabarberzeit

Ein Rezept, das die Sonne aufgehen lässt. Zumindest in meinem Herzchen. Endlich ist Rhabarberzeit. Endlich ist Zeit für süß-sauren Crumble, versunkenen Rhabarber-Butterkuchen und Rhabarberkompott. Schon seit Wochen liege ich gedanklich auf der Lauer und warte nur darauf, aus diesen farbenfrohen Stängeln die herrlichsten Schweinereien zu backen. Jetzt ist sie offiziell eingeläutet, die Rhabarberzeit und schwups-diwups ist die Form eingefettet, die Stangen geschält, die Butterstreusel geknetet und der erste Rhabarbercrumble des Jahres im Ofen.

Dieses Rezept kann ich euch ganz dolle ans Herz legen, weil dieser Crumble einfach so unglaublich gut schmeckt und ruckzuck gebacken ist – fast so schnell, wie meine Freunde und ich ihn heute vernichtet haben. Während ich den herrlichen Duft dieses köstlichen Crumbles (aufgenommen ins Nachtisch-Repertoire) einatme und mit meinem Löffel den Rhabarbersirup koste, spielen meine Gedanken schon wieder ganz verrückt – jetzt eine spritzige Rhabarbersaftschorle, oder einen versunkenen Rhabarberkuchen, oder Dampfnudeln mit Rhabarberkompott… Stellt euch auf einen Rhabarbersturm auf meinem Blog ein – es weht eine säuerliche Brise durch meine Küche – es wird rhabarberig. Jetzt aber zurück zu unserem heutigen Hauptdarsteller – verdammt köstlich, süß, sauer und rhabarberig – kurzum einfach ein “must bake”! Let’s get reeaaaadyyyy to cruuuumble.

Eines noch: Ich sage Euch allen von Herzen vielen vielen Dank fürs Mitlesen, für die vielen lieben Kommentare, für die Fotos von nachgebackenen Leckereien und Herzchen, die auf meinen Blog fliegen – <3.

Ahhhhh, es klingelt an der Tür: Der Postbote bringt mir neues Bücherglück: “Frühstücksglück” von der wunderbaren Jeanny von “Zuckerzimtundliebe”. <3

Weitere Buchempfehlungen findet Ihr in meinem Bücherschrank.

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Ziemlich feine Erdbeer-Schneckchen

Heidewitzka, diese Schnecken lassen mein Herzchen jedes Mal vor Freude hüpfen. Ich liebe, liebe, liebe die Kombination von Erdbeer, Zucker und einem Hauch Zimt. Die Prise Kardamom ist hier das i-Tüpfelchen für dieses himmlisch duftende, weiche Gebäck. Wie sieht für euch das perfekte Wochenende aus? Mein perfektes Wochenende startet mit einem ausgiebigen Frühstück. Ein Frühstück mit der ganzen Familie, bei dem auch gerne mal eine Tasse Kaffee umkippen darf oder die Marmelade neben dem Teller landet. Ein Frühstück, bei dem sich Rührei und Tomaten die Hände reichen, “muffiger” Käse meine Brötchenhälfte glücklich macht und diese zuckersüßen, roten Wunderschneckchen nur darauf warten, verputzt zu werden. Wer mich kennt weiß, Line und Frühstück gehören zusammen wie Erdbeeren und Sahne oder Sommer und Picknick – ohne geht es einfach nicht. Ich liebe die Frühstückzeit – nicht das Frühstück unter der Woche, wenn sich jeder fluchs seine Stulle schmiert und schon fast die Zahnbürste über die Zähne fliegen lässt, einen Schuh in der Hand und die Jacke am Arm – ich liebe die samstäglichen (sonntags zieht es mich und meinen Liebsten immer schon in den frühen Morgenstunden auf die umliegenden Trödelmärkt) Frühstücksstunden und ich genieße jetzt noch eine dieser ziemlich feinen Erdbeer-Schneckchen<3

Bevor wir uns allerdings die Bäuche mit diesem soften Gebäck vollstopfen können, müssen wir auf Beerensuche gehen. Der Erdbeerkuchenhunger wird von Tag zu Tag immer größer, aber ich bin ein absoluter Gegner der spanischen “Chemie-Zucht-Erdbeeren”, die schon jetzt die Obsttheken mit ihrer wunderbaren Farbe verzaubern. “Nein Line, wir gehen an den Körbchen vorbei und warten, bis die Sonne die heimischen Beeren reifen lässt” – zugegeben: leicht fällt es mir wirklich nicht. Da kann ich von Glück sprechen, dass sich in den Tiefen meiner Gefriertruhe noch eine Tüte mit gesammelten Erdbeeren aus dem letzten Jahr versteckt hat. Auftauen lassen und schon kann es losgehen… Schürze an, Rührschüssel raus und los geht’s…

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Eierlikör-Heidelbeer-Frischkäse-Torte – ein wahres Tortenträumchen

Heidelbeeren – so klein die Früchtchen, um so größer ihr Ruf! Heidelbeeren auch gerne Blau-, Schwarz- oder Bickbeeren genannt, sind wahre Alleskönner, Wunderfrüchtchen und Gesundmacher – Superfrüchtchen eben. Smoothies verleihen sie eine wunderbare Farbe, Tarteböden scheinen zu grinsen, wenn ich sie mit den kleinen blauen Beeren belege und unsere diesjährige Ostertorte hat gleich dreimal hier geschrieen: Heidelbeer-Kompott, Heidelbeer-Frischkäse-Sahne und Heidelbeeren zum Dekorieren.

Zu Tisch bitte! Die Osterkaffeetafel ist festlich dekoriert, es duftet nach frisch aufgebrühtem Kaffee, der Milchschaum scheint wie eine Wolke über der leckeren “braunen Brühe” zu schweben und meine Familie kann es kaum erwarten, ein Stück von diesem süßen Glück zu probieren – fehlt nur noch, dass sie mit den Kuchengabeln auf den Tisch klopfen. Dieses Tortenträumchen ist momentan mein absoluter Liebling unter den Torten, die Nummer 1 unter den Nachtischen – nicht zu süß, fruchtig und diese wunderbare Konsistenz – <3. Ihr wisst es zwar eh schon längst, aber hier und heute noch einmal ein öffentliches Coming-Out: Ich nasche gerne und überall frische Beeren – Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren… – immer her mit den kleinen Vitaminbomben. Vitaminbombe? Klingt sehr gut – mit etwas Sahne, Frischkäse und ein paar Flöckchen (ein paar vielen Flöckchen) Butter schmeckt die Vitaminbombe aber auch nicht schlecht :-D. Typisch ich eben. Kommt mit und probiert ein Stückchen von unserer süßen Osterschweinerei <3. Das Rezept für dieses Wunderwerk habe ich übrigens bei “Fräulein Klein” gefunden – einen <3 -lichen Dank und auf viele weitere tolle Backtaten.

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