Monat: Februar 2015

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Waldfrucht-Eis und Butterhörnchen

EIS essen – für mich ein absoluter Glücksmoment im Sommer. Aber nicht nur im Sommer kann man Eis genießen. Eis schmeckt einfach immer. Ich weiß, die meisten Menschen machen ihr Eis nicht selber. Aber ihr könnt es und es wird fantastisch schmecken. Für ein Semifreddo braucht ihr nicht mal eine Eismaschine und alle werden das Ergebnis bewundern, euch geradezu anhimmeln und rätseln, wie ihr so etwas Köstliches gezaubert habt. Wenn ich an einer Eiskugel lecke, erinnere ich mich immer an meine Kindheit. Wie verrückt bin ich in bunten Leggings durch die Küche gehüpft, wenn meine Mutter im Sommer unsere gesammelten Erdbeeren zu Püree passiert und eingefroren hat – die Gefrierzeit wollte und wollte einfach nicht enden.

Ich liebe Eis in allen Sorten und Konsistenzen – Zitronensorbet unter dem Sonnenschirm im Garten – will ich haben, Schokoladeneis an einem fiesen Regentag – unbedingt und Minzeis mit Schokosplittern – ein absolutes Muss für Eis-Fans. Ich könnte noch unzählige weitere Zeilen mit Eissorten füllen, die mir gerade durch den Kopf zischen… Joghurteis mit Brombeerpüree, Limettensorbet, Karamelleis – einfach himmlisch. Ich kann es einfach nicht lassen mit dem Eisessen. Sogar jetzt gerade, während ich für euch diese Zeilen tippe, steht ein Schälchen (zugegeben es ist eher eine Schüssel als ein Schälchen) neben mir und möchte beachtet werden. Eis ist wirklich ein wenig trotzig. Schenkt man dem Eis keine Beachtung, dann macht es sich dünne, aber wenn man sich ihm voll und ganz widmet, dann ist Knall-Bumm, Lametta und Konfetti gleichzeitig auf der Zunge. Wenn Waldbeere, Joghurt und ein Schuss Sahne aufeinandertreffen, ist es um euch geschehen – glaubt’s mir und probiert es einfach einmal aus :-) . Ich freue mich auf eure “ich-möchte-nie-nie-nie-mehr-etwas-anderes-essen-Fotos”.

Bis dahin löffle ich weiter am Glück aus dem Eisfach <3.

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Kleiner feiner Käsekuchen mit Himbeeren

It’s Cheesecake-Time – man munkelt, dieser kleine feine Käsekuchen ohne Boden hätte unzählige Himbeeren aufgefressen – oder wie soll man es nennen, wenn ein Kuchen Obst gefressen, gegessen oder verschluckt hat :-) ? Rosa Flecken im Teig und ein himmlisch fruchtig süßer Geruch verraten die Tat. Gut gemacht lieber Käsekuchen, denn Cheesecakes und Raspberrys passen perfekt zusammen – wie Erdbeeren und Sahne, wie Johannisbeeren und Puderzucker. Dieser Käsekuchen kann sich sehen lassen, denn ganz ohne Boden ist er blitzschnell zubereitet und ein Hauch von “New York” zischt beim Genießen durch den Kopf. Meine Variante ist allerdings im Gegensatz zum klassischen American Cheesecake ein Freund eurer Hüften und vergleichsweise “kalorienarm” – also könnt ihr gerne auch zwei Stücke genießen, ohne gleich ein schlichtendes Gespräch mit eurer Waage führen zu müssen.

Bitte Duft, verfliege nicht!

Wir können die Finger einfach nicht von unserem neuen Mitbewohner lassen – die Wohnung duftet immer noch herrlich – och, könnte dieser Geruch nicht ewig durch die Zimmer ziehen? Und ja, ich glaube, ich habe ihn gefunden, meinen Lieblings-Käsekuchen (wobei ich das bei so ziemlich jedem Käsekuchen behaupte, ganz einfach – weil sie mich alle ganz schön glücklich stimmen).

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“Aprikuss”-Brot mit Aprikosenkompott und Ziegenkäse

Heute auf meinem Teller und Blog also ein Rezept für ein ziemlich leckeres Brot mit einem Hauch von Aprikose, Aprikosenkompott und Ziegenkäse. Ihr könnt mir glauben, diese fruchtigen “Schnittchen” sorgen für den perfekten Start in den Tag und lassen einen auch das usselige Wetter draußen ganz schnell vergessen. Ich bin von Kopf bis Fuß auf Frühling eingestellt und draußen fällt fieser Schnee-Regen vom Himmel :-O Warum bloß? Ich freue mich auf Rhabarber, auf grünen Spargel, Erdbeeren und frischen Käsekuchen mit selbst gemachter Kirschkonfitüre – oh lieber Frühling, wenn du das liest, komm bitte ganz ganz schnell. Wir freuen uns auf dich :-).

Versuchen wir das blöde “ich will nicht raus und am liebsten den ganzen Tag unter der dicken Decke auf der Couch liegen bleiben” Wetter für einen Moment zu vergessen und machen uns an meinen heutigen leckeren Frühstückssnack. “Warum Ziegenkäse mit Aprikosenkompott?” – ich musste eigentlich gar nicht lange nachdenken. Da liegt es nun – ein frisch gebackenes “Aprikuss”-Brot aus Weizenvollkornmehl, Dinkelvollkorn, Mandeln, getrockneten Aprikosen, Leinsamen und Meersalz. Aprikosen im Brot schreien nach Aprikosen auf dem Brot – schon stand das Aprikosenkompott fest. Jetzt zum Ziegenkäse. Wie ihr in meinem “Kaffeeklatsch” lesen konntet, stehe ich auf Ziegenkäse. Ich liebe überbackenen Ziegenkäse mit Honig auf Salat, Ziegenfrischkäse auf dem Brötchen und Ziegengouda auf Schwarzbrot. Und auch alle, die bisher meinen “bah, der Käse riecht total nach Stall”, sollten vor diesen Schnittchen nicht zurückschrecken. Mit ein bisschen Honig schmeckt Ziegenkäse wirklich richtig gut. Probiert’s einfach mal aus. Ich bin gespannt :-).

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Wer ist eigentlich Björn Valentin von “Herzfutter”?

Heute blicken wir einmal hinter die Kulissen. Wer bloggt denn hier eigentlich? Was für ein Mensch nimmt sich so viel Zeit, um uns den Mund ganz wässrig zu machen. Wer steckt hinter diesen tollen Fotos und wer denkt sich diese ganzen Rezepte eigentlich aus? Ich kann Stunden – manchmal vergesse ich einfach die Zeit – damit verbringen, Blogs zu durchstöbern. Doch eine Frage stelle ich mir spätestens dann, wenn ich von einem Blog wirklich begeistert bin. Wer bloggt hier überhaupt? Häufig gibt es ein kurzes “Über” mit einem netten Foto, doch irgendwie reicht mir das einfach nicht aus. Wer mich kennt, der weiß, dass ich mit Vorliebe nachfrage und immer weiter frage und frage, bis ich die gewünschte Antwort höre :-D. Und genau aus diesem Grund frage ich heute einfach mal nach: Wer bloggt sich hinter dem Blog “Herzfutter” die Finger wund?

Seit 2011 betreibt Björn den Foodblog “Herzfutter” und bestätigt, was “Profi-Blogger” seit langem sagen: Bloggen heißt Leidenschaft – bloggen ist Liebe und bloggen heißt, Persönlichkeit zu präsentieren. “Kochen, Backen, Experimentieren, Inspirieren, Entdecken, Genuss, Freude bereiten, Leidenschaft, Missgeschicke und Glücksmomente” – das ist “Herzfutter”. Hab’ vielen Dank Björn, und euch wünsche ich nun ganz viel Spaß beim Lesen.

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Espresso-Schokokuchen mit Pfirsichlikör

Dieser Beitrag über den Espresso-Schokokuchen mit Pfirsichlikör soll mit einem kurzen Geständnis starten: Ich habe als Kind gerne klitzekleine Stückchen Schokolade aus der Süßigkeitenschublade gemopst. Keine bösartige Absicht, nur akute Anfälle von Schokosucht! Und ich glaube meine Eltern (sie haben mich immer so zwinkernd beäugt) haben es jedes Mal gemerkt. Mist! Schlechtes Gewissen? Heute nicht mehr – dieser “Diebstahl” ist jetzt wirklich schon längst verjährt – und: Ich war wirklich noch eine Mini-Line (U10 und noch nicht einmal 1,50 cm). Als Ausgleich und Wiedergutmachung gibt’s für meine Familie seit meiner wilden Bloggerei mehrmals wöchentlich saftige Kuchen, belegte Tartes, frische Smoothies oder bunte Cupcakes “auf die Hüften”.  Danach stoßen wir mit einem Tässchen Espresso an und alles ist wieder gut :-).

Warum blogge ich überhaupt?

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Spritziger Frühlingsdrink – Vitaminbombe mit Limette

Wir sollten diesen Tag rot – dunkelrot – im Kalender markieren: Ich war heute morgen joggen und habe es tatsächlich genossen :-D. Die Sonne kitzelte mein Gesicht, die Vögel zwitscherten um die Wette und ich war einfach glücklich – der Frühling kommt, das spüre ich. Aber ich liebe nicht nur lange Frühlingsspaziergänge oder “außer-der-Norm-sportliche-Joggingrunden”, sondern auch die frische Frühlingsküche. Mit meinem heutigen Rezept läute ich meinen persönlichen Frühling ein: Ich habe einen fruchtig-spritzigen Frühlingsdrink für euch – eine wahrhaftige Vitaminbombe! Die Säure von Limette, Blutorange und die Süße vom Apfelsaft passen einfach perfekt zusammen. Um dem Drink seine Spritzigkeit zu verleihen, kommt noch ein guter Schuss Mineralwasser hinzu und fertig ist die fruchtige Erfrischung.

Die tollen Gläser habe ich bei “Blueboxtree” bestellt – perfekt für frische Smoothies, coole Cocktails und fruchtige Drinks. Die größeren Gläser eignen sich auch perfekt für einen kleinen Snack (zum Beispiel Couscous-Salat) to-go für die Arbeit. Guten Durst und guten Appetit!

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Runder Frühstückssnack mit Loch – kernige Bagels

Jeder kennt es, vielen ist es schon passiert, manchen passiert es einfach zu häufig: Frisch gebackene Brötchen sind schon vor dem nächsten Frühstück restlos verputzt. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber der Geruch von frisch gebackenem Brot macht mich ganz wuschig – der Duft ist einfach unwiderstehlich gut. Auf meiner virtuellen Reise durch die Blogs dieser Welt bin ich auf ein wunderbares Rezept für super leckere “Whole Grain Bagels” (Blog: Sophie Kunterbunt) gestoßen. Diese runden Dinger aus gesundem Dinkelvollkornmehl sehen nicht nur wunderschön aus, sondern schmecken auch besonders gut – perfekt für die Lunchbox. Ich liebe ein vielfältiges Frühstück mit frisch gebackenem Brot, Obst und gerne auch einem leckeren Muffin ;-) Diese Bagels gehören meiner Meinung nach auf jeden Sonntags-Frühstücks-Tisch und eure Liebsten werden sich die Finger nach diesen runden Leckereien lecken.

Beim Belegen der Bagels dürft ihr hipp und kreativ sein :-D. Ich belege meine am liebsten mit Ziegenfrischkäse, Paprika und Schinken. Super lecker schmecken aber auch Tomate, Mozzarella und Gurke – eigentlich vertragen die herzhaften Donuts alles, was ihr euch vorstellen könnt. Lasst euren Wünschen freien Lauf. Also ran ans kernige Mehl und drauf los gebagelt :-).

Uuuuuund, was hat euch am besten geschmeckt?

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Sündige Schokocupcakes mit Frischkäse-Frosting – Happy Valentine

Es gibt Kuchen, bei denen man immer auf der Suche nach dem “perfekten” Rezept ist. Bei mir sind es Schokomuffins. Wenn’s irgendwo heißt, das ist das beste Rezept für die ultimativen Schokomuffins, hole ich sofort den Mixer heraus und lege los. Aus jedem neuen Backbuch werden die Schokomuffins nachgebacken, aus jeder Zeitschrift das Rezept herausgerissen (erst gestern wieder passiert) und auf dem to-bake Stapel abgelegt – der wird immer höher, höher und höher. Schokomuffins scheinen magische Kräfte auf mich auszuüben – aber sie schmecken auch einfach herrlich. Doch manchmal frage ich mich: Was macht den ultimativen, besten, leckersten und tollsten Schokomuffin eigentlich aus? Muss geschmolzene Schokolade in den Teig oder doch lieber Kakaopulver? Müssen sie klebrig-feucht wie Brownies oder doch eher fluffig-krümelig sein? Gehören Schokostreusel mit hinein? Nehme ich Zartbitter – oder Vollmilchschokolade? Der perfekte Muffin muss einen einfach die Welt um sich herum vergessen lassen – und wenn es nur für einen winzig kleinen Moment ist.

Mit meinem heutigen Rezept sei verkündet: Zartbitterschokolade, Himbeere und ein Spritzer Zitrone haben endlich geheiratet. Sie sind das neue heiße Paar unter dem Muffinhimmel. Eine große Hochzeitssause war das heute und die Schale der Zitrone und der Doppelrahm-Frischkäse waren auch eingeladen. Herzlichen Glückwunsch!

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Frischer Joghurt mit Obstsalat und karamellisierten Haferflocken

Draußen ist es feucht und kalt, in meiner Wohnung spielen Mr. Virus und Mrs. Bakterius verrückt und ich liege dick eingepackt unter meiner Bettdecke und poste heute aus dem “Krankenbett”. Ich wünsche allen anderen, denen es auch nicht besser geht, eine gute Besserung – zusammen schaffen wir das ;-). Was hat sich der liebe Gott dabei wohl gedacht? Welchen Sinn hat eine Erkältung und warum muss er gerade mich jetzt damit bestrafen? Ich bin sauer, gelangweilt und müde zugleich :-( Um so glücklicher machen mich mein selbst gemachter Joghurt, der Obstsalat und die karamellisierten Haferflocken. Diese Stärkung tut nicht nur der Seele gut, sondern enthält auch reichlich Vitamine. Kiwi, Banane, Apfel, Birne, frisch gepresster Orangensaft, selbst gemachte Kirschmarmelade und Heidelbeeren – das macht den Gaumen glücklich. Die karamellisierten Haferflocken verleihen dem Ganzen den besonderen Crunch  :-) – crunchy, crunchy…

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Dennis Williamson

Interview mit der Queen of Baking – Cynthia Barcomi

Cynthia Barcomi ist die Backfee von Berlin – die Queen of Baking Deutschlands. Sie kam als Tänzerin aus Amerika und heute verzaubert sie die Hauptstadt mit himmlischen Kuchenkreationen. “Chocolate Strawberry Muffins with Coconut”, “Macadamia Nut Scones”, “Blueberry Scones” oder “Almond Shortbread Jam Bars” – die gebürtige Amerikanerin weiß einfach, was gut ist. Sie ist eine der beliebtesten Backbuch-Autoren in Deutschland und mit ihren Cookies,  American Cheesecakes und Co. hat sie sicherlich schon einige Gaumen glücklich gemacht. Die Power-Frau und Mutter von vier Kindern betreibt in Berlin ein Café in Kreuzberg und ein Deli in Berlin-Mitte. Beide Locations haben längst den Kultstatus in der Hauptstadt erreicht. Außerdem hat sie mittlerweile ihr viertes Koch- beziehungsweise Backbuch herausgebracht – jedes ein wahres Meisterwerk (im März erscheint das nächste Buch).

“Backen soll Spaß machen, denn ein glücklicher Bäcker erzeugt köstliches Gebäck.” Dieser Satz könnte wirklich von mir stammen – tut er aber nicht. Er steht in Cynthia Barcomis Backbuch “Let’s Bake”. Über 70 neue Rezepte und unzählige ansprechende Bilder, die uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Von dieser Frau bin ich einfach begeistert :-). Ich erinnere mich noch ganz genau, an meinen ersten Berlintrip nach dem Kauf meines ersten “Barcomi-Backbuchs”. “Mama, ich muss unbedingt zu diesem Café in Kreuzberg” – ich hatte mir fest vorgenommen Cynthia Barcomi anzusprechen, nach Backtipps auszuquetschen, war aufgeregt und glücklich wie ein kleines Kind. Leider war die “Berliner Backfee” nicht in ihrem Café – vielleicht habe ich ja beim nächsten Mal Glück :-).

Um so glücklicher macht mich mein heutiger Blogpost: 6 Fragen an Cynthia Barcomi – an eine Frau, durch die man die süßen und sündigen Dinge des Lebens noch mehr lieben lernt.

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