Snickerstorte_07_08_Original

Wer ist eigentlich Björn Valentin von “Herzfutter”?

Heute blicken wir einmal hinter die Kulissen. Wer bloggt denn hier eigentlich? Was für ein Mensch nimmt sich so viel Zeit, um uns den Mund ganz wässrig zu machen. Wer steckt hinter diesen tollen Fotos und wer denkt sich diese ganzen Rezepte eigentlich aus? Ich kann Stunden – manchmal vergesse ich einfach die Zeit – damit verbringen, Blogs zu durchstöbern. Doch eine Frage stelle ich mir spätestens dann, wenn ich von einem Blog wirklich begeistert bin. Wer bloggt hier überhaupt? Häufig gibt es ein kurzes “Über” mit einem netten Foto, doch irgendwie reicht mir das einfach nicht aus. Wer mich kennt, der weiß, dass ich mit Vorliebe nachfrage und immer weiter frage und frage, bis ich die gewünschte Antwort höre :-D. Und genau aus diesem Grund frage ich heute einfach mal nach: Wer bloggt sich hinter dem Blog “Herzfutter” die Finger wund?

Seit 2011 betreibt Björn den Foodblog “Herzfutter” und bestätigt, was “Profi-Blogger” seit langem sagen: Bloggen heißt Leidenschaft – bloggen ist Liebe und bloggen heißt, Persönlichkeit zu präsentieren. “Kochen, Backen, Experimentieren, Inspirieren, Entdecken, Genuss, Freude bereiten, Leidenschaft, Missgeschicke und Glücksmomente” – das ist “Herzfutter”. Hab’ vielen Dank Björn, und euch wünsche ich nun ganz viel Spaß beim Lesen.

Willst du dich vielleicht einmal selbst kurz vorstellen?

Ich heiße Björn Valentin und bin der Kopf hinter dem Blog “Herzfutter”. Neben dieser Leidenschaft bin ich allerdings seit 2013 Student für Medienmanagement in Berlin. Vorher verbrachte ich einige Jahre in Bielefeld, wo ich Kommunikationsdesign studiert habe. Ja, und sonst? Sonst kann ich nicht leben ohne Schokolade, Spitzendeckchen, das Meer und natürlich gutes Essen.

Woher kommt deine Leidenschaft für gutes Essen?

Meine Mutter ist Ökotrophologin und somit begleiteten mich alle Themen rund um Ernährung bereits mein ganzes Leben lang. Die große Begeisterung für das Kochen und Backen hat dann auch irgendwann mich gepackt und ich sprang immer in der Küche um meine Mutter herum. Dann kam der erste selbstgebackene Kuchen, das erste selbstgekochte Gericht und spätestens seit meinem Auszug von zu Hause ist es um mich geschehen. Ich koche und backe jeden Tag von früh bis spät.

2011 hast du deinen Blog “Herzfutter” ins Leben gerufen, wie kam es dazu und wie haben sich du und dein Blog weiterentwickelt?

Mit meinen selbstgekochten und selbstgebackenen Kreationen wurden schon immer Freunde versorgt. Natürlich kam dann schnell die Frage nach dem Rezept. Irgendwann hatte ich die Idee die Rezepte auf einen Blog hochzuladen – so ging das Teilen einfach schneller. Ich hatte ja niemals damit gerechnet, dass sich fremde Menschen für meinen Blog interessieren würden. Tja, aber nun ist es so und ich bin nach wie vor ganz baff. Mittlerweile lesen nicht nur viele Menschen meinen Blog, sondern auch Unternehmen werden auf mich aufmerksam. Einfach unfassbar.

Wenn man sich die ersten Beiträge anschaut und mit den heutigen Beiträgen vergleicht, dann sieht man da doch einen kleinen Unterschied. Mir ist es immer wichtiger geworden schöne Bilder zu schießen und interessante Texte zu schreiben. Es war ein langer Prozess und ich bin schon gespannt, wie meine Beiträge in ein paar Jahren aussehen werden!

Ich persönlich habe mich aber auch durch den Blog sehr verändert. Mein Selbstbewusstsein ist deutlich größer geworden, schließlich ist man einfach stolz auf das, was man in diesem Internet macht. Vor meinem ersten Bloggerevent konnte ich kaum schlafen und machte mir fast in die Hose – mittlerweile bin ich da komplett entspannt. Aber auch der professionelle Kontakt zu Unternehmen ist für mich eine gute Schule für das spätere Berufsleben.

Ach, es gibt so viele Dinge, die ich meinem Blog und der Bloggerwelt zu verdanken habe! Ich möchte keine Sekunde missen!

Portrait_01

Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog und alles was dazu gehört?

Es ist wirklich schwierig zu sagen, wie viel Zeit ich in meinen Blog investiere, denn jedes Mal, wenn ich mein Handy einschalte oder meinen Laptop aufklappe, kümmere ich mich im Grunde auch sofort um meine Social Media Kanäle wie Twitter, Facebook oder Instagram. Die Arbeit für einen Blogbeitrag variiert auch sehr stark, manchmal dauert die Rezeptentwicklung ziemlich lange, manchmal dauert die Zubereitung sehr lange, manchmal dauert das Fotoshooting zum Verzweifeln lange und manchmal dauert das Schreiben des Textes ebenfalls äußerst lange. Daran sieht man schon sehr gut, wie viel Arbeit in so einem Beitrag steckt – inklusive dem Einkaufen natürlich. Aber ich werfe jetzt einfach einmal ein paar Zahlen in den Raum. Von der Idee bis zur Veröffentlichung eines Beitrages dauert es im Durchschnitt mindestens 5 Stunden. Die Pflege meiner Social Media Kanäle nimmt pro Tag sicherlich ca. 2 Stunden in Anspruch.

Was macht das Bloggen für dich aus und was für Tipps würdest du Blogger-Neulingen mit auf den Weg geben?

Leidenschaft, Transparenz und Authentizität – drei schöne Schlagworte.

Leidenschaft: Ich glaube, wer seinen Blog startet, um damit sofort Geld zu verdienen, der wird wenig Erfolg haben. Nur wer auch wirklich liebt, worüber er schreibt, der kann andere Menschen mit seiner Leidenschaft anstecken und inspirieren. So wächst dann auch der Blog von ganz alleine und zwar durch echte „Fans“.

Transparenz: Sollte man sich dazu entscheiden doch etwas Geld mit dem Blog verdienen zu wollen, ist es meiner Meinung nach sehr wichtig (und rechtlich vorgeschrieben), Kooperationen deutlich zu kennzeichnen. Sonst fühlt sich ein Leser ziemlich schnell veräppelt und dann geht auch die Glaubwürdigkeit flöten.

Authentizität: Damit sich ein Blog von einer Tageszeitung oder einem Kochbuch unterscheidet, sollte der Blog eine Persönlichkeit haben. Daher kann es nicht schaden, einen persönlichen Stil zu entwickeln und den Lesern zumindest einen Hauch Privates zu verraten – einen Blick in sein eigenes Leben zu gewähren.

Grundsätzlich kann es aber auch nie schaden, sich mit anderen Bloggern zu vernetzen. Wir sind schließlich eine große Familie und unterstützen uns gegenseitig, nicht wahr?

Fleisch oder Gemüse?

Fleisch

Kochen oder backen?

Backen

Und zum Schluss: Finde ich dein Lieblingsrezept auf deinem Blog und wenn ja, welches?

Da muss ich gar nicht lange nachdenken: Mein neustes Lieblingsrezept ist definitiv  meine Snickerstorte.

Snickerstorte_07_08_OriginalAuf viele weitere tolle Rezepte und hiermit schicke ich einen ganz lieben Gruß nach Berlin.

Liebe Grüße,

Karoline

 

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6 Kommentare

  1. Ein toller Beitrag über einen sympathischen Blogger, dessen Kochkünste ich mir gleich mal näher ansehen muss. Besonders den Kommentar zum Time Investment kann ich direkt unterschreiben. Früher, als ich selber noch eine stille Leserin war, hatte ich nicht das Bewusstsein für die viele Arbeit, die hinter einem Blog steckt. Insbesondere die Social Media Pflege ist nicht nur zeitintensiv sondern auch anstrengend. Wenn man dann keinen Spaß an der Sache hat, verliert man schnell die Lust und dann leidet der Blog offensichtlich. Daher habe ich großen Respekt vor Björn und auch vor dir, Line, mit euren super geführten Blogs!

    Liebe Line, bitte, mehr so tolle Berichte über inspirierende Personen!

    //Valérie

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Valerie,
      Danke für den tollen Kommentar. Da kann ich dir nur zustimmen. Viele unterschätzen, wieviel Arbeit in einem Blog steckt. Diese Arbeit muss einem einfach Spaß machen, sonst leidet der Blog und der Leser merkt das sehr schnell.
      Ich bin immer auf der Suche nach tollen Blogs und möchte in Zukunft noch mehr interessante Blogger vorstellen. Du darst also gespannt sein ;-).

      Ganz liebe Grüße, Line <3

      Gefällt mir

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